Aufstieg zum Göttlichen Himalaya
Kailas – Manasarovar
In Schrift, Kunst und Gedanken
von Rommel und Sadhana Varma
Auf den ersten Seiten der im zweiten Jahrtausend v. Chr. geschriebenen Dichtung sangen die Arier Hymnen zu Ehren der Götter des Himalaya. Während Jahrhunderten begab sich der Mensch auf seiner zeitlosen Suche nach dem Göttlichen zu diesen verbotenen und verlorenen Bergen und Tälern. Diese hohen Berge von Tien Shan bis zum Himalaya liegen im Herzen Eurasiens, des Mutterkontinents, von wo aus der Mensch auszog, um sich in den vier Ecken der Welt niederzulassen. In dieses großartige Schauspiel der Natur legte der Mensch die Schöpfungsszene aus den ursprünglichen Wassern, dem großen Tethysmeer, an das der zurückgebliebene Manasarovar-See erinnert. In der Gestalt des 6714 Meter hohen Kailas sah er in der tibetanischen Hochebene die Stufen, auf denen die Götter vom Himmel herunterstiegen, und das höchste Wesen, Siva.
In 80 Farbphotographien und ausgesuchten Textstellen möchten die Autoren dieses gewaltige Thema wachrufen, das auf so dramatische Weise im Himalaya verwurzelt ist. Sie erzählen von den Vorbildern und Symbolen des Glaubens der Menschen und deren sichtbaren Offenbarung in der Natur – die Gestalt der Berge inspiriert das Profil der Tempel, die Tiefe der Höhle, wo Siva herrscht, die Auffassung des Aufstiegs und die geistige Reinheit.
– Antiquarisches Exemplar, Buch sehr gut, Schutzumschlag mit leichten Gebrauchsspuren –
128 Seiten, geb. mit goldgeprägtem Rückentitel, mit Schutzumschlag, 80 farbige Tafelabbildungen und zahlr. sw-Fotos, Lotus Bücher Schweiz, 1986, Format 28,7 x 24,8 cm






