Buddhistisches Denken (Edward Conze)

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Drei Phasen buddhistischer Philosophie in Indien
von Edward Conze
Aus dem Englischen von Ursula Richter. Mit einem Nachwort und einer Bibliographie von Herbert Elbrecht.

Edward Conze wandte sich »tiefenttäuscht über die Folgen eines regressiv-erstarrten Marxismus der tiefsten Enttäuschungslehre, Buddhismus geheißen, zu«. Er übersetzte aus dem Sanskrit ins Englische und editierte umfangreiche Texte. Neben seiner Kurzen Geschichte des Buddhismus ist es vor allem das nun hier vorgelegte Werk „Buddhistisches Denken”, welches als das Standartwerk gelten kann. Conze ist nicht nur daran gelegen, den philosophisch-systematischen Charakter des Buddhismus nachzuweisen und somit die religiöse Versenkung und körperliche Disziplinierung in dieser Religion aufscheinen zu lassen, sondern sie selbst als gewaltige Denkform vorzustellen, die durchaus mit den gleichrangigen westlichen konkurrieren kann.

»Es wird von einem Buddhisten erwartet, anderen nicht dadurch Gewalt anzutun, daß er ihnen seine Ansichten aufzwingt. Das Prinzip, die Würde des Anderen nicht anzutasten, wird damit zu einem entscheidenden Gesichtspunkt der Verkündigung einer Lehre. Fällt es auch schwer – man muss lernen, das Vorhandensein Andersdenkender zu ertragen, und sich davor zu hüten, sie, sei es auch nur durch Argumente, zu nötigen, oder sie, sei es auch bloß, indem man sie „Narren” schimpft, zu verleumden.« Edward Conze
– Antiquarisches Exemplar, NEU –

453 Seiten, geb. mit Schutzumschlag, Insel Verlag, Frankfurt am Main, Erste Auflage 1988, Format 13 x 20,5 cm