Theorie und Praxis
von Giuseppe Tucci
Die unter dem Namen Mandala bekannten komplizierten symbolischen Darstellungen der kosmischen Evolution und Involution und zugleich der psychischen Kräfte stellen die Grundlage der indo-tibetanischen, buddhistischen und von Indien beeinflussten Erkenntnislehren dar. Giuseppe Tucci, der auf diesem faszinierendem Forschungsgebiet eine internationale Autorität besitzt, bietet in wesentlichen Zügen einen Überblick über Theorie und Praxis dieser Psychokosmogramme. Hierbei berücksichtigt er tiefenpsychologische Erkenntnisse und Erfahrungen. Auf diese Weise enthüllt er das geheimnisvolle Spiel der im Universum und in uns selber wirkenden Kräfte, um uns den Weg der Reintegration des Bewusstseins aufzuzeigen.
Der klaren und gründlichen Analyse des philosophischen Lehrgefüges, von dem die Meditationspraktiken des Mandala ausgehen, lässt er ausführliche Erklärungen ihres symbolischen Gehalts und der darauf beruhenden liturgischen Handlungen folgen. Er beschreibt Sinn und Wirkung des auf den menschlichen Körper übertragenen Mandala-Schemas. Dabei beruft er sich häufig auf die alten Originaltexte. Solchermaßen deckt er einen bezeichnenden Aspekt der indo-tibetanischen religionsphilosophischen Doktrinen und Erfahrungen auf, der nicht nur Fachleute aus dem Bereich der orientalischen Philosophie und Religion, sondern auch diejenigen interessieren dürfte, die Studien der modernen Psychologie betreiben.
– Antiquarisches Exemplar, Buch innen sehr gut, Leineneinband und  Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren (der Schutzumschlag wurde kreativ und erfolgreich repariert) –
140 Seiten, geb. Leinen mit Goldprägung und Schutzumschlag, 4 sw-Mandala-Abbildungen, O.W. Barth Verlag, Weilheim, 1972, Format 14 x 22,3 cm Â







