Reisetagebuch 1918-1940
von Alexandra David-Néel
„Bewahre diesen Brief bitte auf wegen der Einzelheiten, die ich Dir darin beschreibe und die mit später als Gedächtnishilfe dienen werden.”, bat Alexandra David-Néel im April 1912 ihren Mann Philippe, dem sie regelmäßig von ihren abenteuerlichen Reisen durch Tibet berichtete. So entstand ein nahezu lückenloser Reisebericht. Hautnah erfährt der Leser, mit welchen bescheidenen Mitteln David-Néel lebte und reiste, und erlebt hautnah ihren Aufenthalt im tibetischen Kloster Kumbum, ihre Eindrücke des Bürgerkriegs in Westchina und vor allem ihren Weg zu Fuß in die verbotene Stadt Lhasa, den sie als verkleidete tibetische Nonne unternahm, mit. Kein Wunder, dass die Süddeutsche Zeitung schrieb, dass Alexandra David-Néel die Abenteuerlust in Person war und die Zeit festlegte: Die französische Asien-Forscherin ist eine der bemerkenswertesten Frauen des 20. Jahrhunderts.
– Antiquarisches Exemplar, ungelesen, gut, mit Lagerspuren –
442 Seiten, Taschenbuch, Droemer Knaur, München. 1999, Format 12,5 x 19 cm






